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Unsere Erfahrungen


Wir verwendeten für den GeForce FX 5900 zu 5950 Ultra VGA Biosmod, die Leadtek WinFast A350TDH MyViVo Grafikkarte, die ja bei uns bereits ausführlich vorgestellt und getestetet wurde:

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Mit der von uns beschriebenen Methode machten wir die A350TDH zu einer Gainward FX5950Ultra und zu einer FX5950Ultra von Leadtek. Diese beiden Biose haben wir über einen längeren Zeitraum getestet und wollen nun einen Strich ziehen:

Die Vorteile:

Der große Vorteil liegt wie schon gesagt in der höheren Übertaktbarkeit. Dies zeigte sich auch bei unserem Testsample: die Übertaktbarkeit stieg von 495 MHz Chip- und 470MHz (entspricht 940 MHz DDR) RAM-Takt auf satte 550 MHz Chip- und 535 MHz (=1070 MHz DDR) RAM-Takt. Der Chip erfuhr eine erhöhte Übertaktbarkeit von 8% und der Speicher ließ sich 13% höher takten. Verglichen mit dem Standardtakt einer FX5900 arbeitete der Chip um Sage und Schreibe 38% (!!) schneller und der Speicher war gar 26% höher getaktet.

Die Nachteile:

Bei unserem Testsample fiel der Temperatursensor aus, sobald man über den Treiber die Temperatur auslas. Allerdings funktionierte der Sensor nach einem Neustart wieder einwandfrei und lies sich über den Rivatuner ohne Probleme ablesen. Dies zeigt sich so weit wir wissen bei einigen FX5900 aus dem Hause Leadtek, Karten von anderern Herstellern scheinen dieses Problem nicht zu haben.

Desweiteren fällt nach dem Flashvorgang der TV-Out aus, was auf alle FX Beschleuniger zutrifft doch so sind die Videofeatures nicht mehr zu gebrauchen. Die Karten welche also auf den TV-Out angewiesen sind weil sie z.B. Filme über einen Fernseher anschauen, sollten von dem Mod absehen. Aber bei mir steht der Fernseher nicht in Reichweite des PCs und ich denke, da wird es einigen genau so gehen. Außerdem ist der TV-Out schnell wieder durch einen Rückflash bereit.

Zu guter Letzt kam es bei unserer Leadtek-Karte zu Temperaturen von bis zu 83Grad im Chipkern. Obwohl das Leadtek Thermalsystem ja sehr gut sein sollen. So ließen wir es uns nicht nehmen den Kühlkomplex zu zerlegen und erlebten eine Überraschung:

Das Leadtek Thermalsystem (Kühlsystem) unter der Lupe:

Wir nahmen die Vorderseite der Grafikkarte ab. Heraus kamen ein großer Kupferkern und ein geriffeltes Alublech auf den BGA-Rams, das eigentlich für eine gute Kühlung sorgen müsste:

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Der Kühlkomplex wurde nur durch den Druck des Deckels, der über 2 große Wärmeleitpads mit dem Kupferkern verbunden war, auf dem Chip gehalten. Zwar fanden sich 2 Löcher für Pins im Alublech, aber darin steckten keine Pins. Also ließ sich mit etwas Fingerspitzengefühl der große Kühlkörper ohne Probleme abnehmen. So kamen wir der Ursache der hohen Temperatur auf den Grund: Unter dem Kühler verbarg sich minderwertige, angetrocknete Wärmeleitpaste. Die Wärmeleitpaste musste einen größeren Zwischenraum von ca. 0,5mm Größe überbrücken, denn der Kupferblock lag baubedingt nicht auf dem Chip auf.

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Wie man sieht ist auf dem Chip eine dicke Schicht fast trockener Wärmeleitpaste, zudem quoll die Paste schon über den Chip. Hier wurde unsauber gearbeitet, auf den BGA-Rams dagegen ging man mit der Wärmeleitpaste richtig vor. Hier wurde es offenbar auch nicht so warm, denn die Paste war noch gut erhalten und nicht ausgetrocknet:

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Der zerlegte Kühlblock: mit 4 Schrauben waren die beiden Stücke verschraubt:

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Wir entschlossen uns nun also die Kühlkonstruktion von Leadtek gegen die von uns bereits getestete Zalman ZM80C-HP zu ersetzten. Zusätzlich mußten wir das ZM-OP1 (Zusatzlüfter) befestigen, da es sonst zur Überhitzung des Chips gekommen wäre. Bei der Montage gab es keinerlei Probleme.

Noch 2 Bilder vom Chip und Ram nach der Reinigung:

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Fertig montierte Heatpipe ohne OP1 (Zusätzlicher VGA Lüfter für die ZM80C HP von Zalman):

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Nach dem Umbau sank die Temperatur von 83Grad um 14Grad auf nur noch 69Grad Spitze, im Durchschnitt waren es sogar nur noch 65Grad. (Zusatzlüfter mit nur 7 Volt Spannung) Zusätzlich führte der Kühlerwechsel zu einer Minimierung der Geräuschkulisse. Im 7 Volt Betrieb ist die Grafikkarte nun fast unhörbar.

Den Benchmarkvergleich und das Fazit gibt es auf der nächsten Seite….

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