Hieraus wird ersichtlich,
dass es sich beim NV38, FX5950Ultra
eigentlich um eine weitere Alternative
des NV35 handelt (NV35.DEV_0333).
Als dann die ersten Besitzer einer
Geforce FX 59x den Flashvorgang wagten
und er funktionierte, brach förmlich
eine "Modwelle" los.
Wann ist ein Umflashen
einer Grafikkarte überhaupt möglich?
Dazu
muss eigentlich nur eine Vorraussetzung
erfüllt sein:
Die Grafikkarten dürfen
sich nicht oder nur gering in der
Hardwarekonfiguration unterscheiden.
Dies ist bei dem 5950Ultra der Fall.
Er ist nur ein "übertakteter"
FX5900 (Ultra). Jetzt werden aber
einige von Euch kommen und sagen:
Die Boards haben doch ein anderes
Platinenlayout. Dies bestätigt
auch unser direkter Vergleich:
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Links
das nVIDIA Referenzdesign der
GeForce FX 5950 Ultra und rechts
das Referenzdesign der GeForce
FX 5900 Ultra
Bildquelle:
Darkcrwo.co.kr; Bildmontage:
3DChip.de
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Allerdings handelt es
sich beim hinteren Teil der Grafikkarte
lediglich um die Spannungsversorgung
und darauf hat das Bios keinen Einfluß.
Hier hat nVIDIA einfach nur etwas
die Anordnung der Bauteile verändert.
Die Leistung ist aber immer noch die
gleiche.
Der zweite massive Unterschied
ist die RAM-Größe: Hier
besitzen die FX5950Ultra Karten standardmäßig
256MB DDRI RAM mit einer Zugriffszeit
von 2,0ns. Die FX5900 NON Ultra haben
nur 128MB DDRI RAM mit 2,2ns Zugriffszeit.
Warum ist der Flash zur High-End Karte
dann aber überhaupt möglich?
Ganz einfach: nVIDIA speichert die
RAM-Größe nicht im Bios
ab, sondern hier ist der Chip variabel.
Theoretisch würde er auch mit
64MB funktionieren. Außerdem
lassen die 2,2 ns Speicher in so gut
wie 99% der Fälle den höheren
Takt ohne Probleme zu und laufen auch
noch bei weit höheren Taktfrequenzen
problemlos.
Aber warum flasht man
die Karte eigentlich? Ja, da wäre
der eine Grund: Im Menü steht
5950 Ultra. Aber dafür so viel
riskieren? Nein, der größere
Vorteil liegt darin, dass die NV38
Karten mehr Volt auf die GPU geben,
was dann in einem höheren maximalen
Takt resultiert: