Meistens operieren die heutigen
Grafikbeschleuniger noch lange nicht
am Limit. Dies gilt sowohl für
die Taktrate der GPU, wie auch die
Taktrate des Grafikspeichers (Ram).
Wir wollen Euch nun einmal Schritt
für Schritt erklären,
wie ihr eure Grafikkarte sicher
übertaktet. Ein Restrisiko
bleibt allerdings immer und zusätzlich
verfällt die Grafikkartengarantie
durch das Betreiben der Grafikkarte
außerhalb der vom Hersteller
gesetzten Spezifikationen. Das Übertakten
geschieht also auf eigene Gefahr
und 3DChip übernimmt keine
Haftung für evtl. Schäden!
Als erstes suchen
wir das Übertaktermenü
auf. Wir klicken auf den unteren
Pfeil und danach auf die Grafikkarte:
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Im aufklappenden Menü
aktivieren wir nun das Driver Level
Overclocking. Im folgenden Dialog
folgt ihr den Schritten 1. (hier
muss ein Haken gesetzt sein) und
2.!

Nun ist das Overclocking-Menü
aktiviert und wir können loslegen.
Als erstes kontrollieren
wir - falls das Menü nicht
"ausgegraut ist" - , ob
"Performance 3D" im Menü
rechts oben gewählt ist. Dann
beginnen wir mit dem Übertakten
der GPU/VPU.
Allgemeines Vorgehen
beim Übertakten:
Beim Übertakten
sollte man den Takt der Grafikkarte
immer um 5-10 MHz anheben und anschließend
mit einem Auslastungstest, wie z.B.
einem 3DMark06 Loop testen, ob die
Grafikkarte noch stabil arbeitet.
Ein spontanes Anheben der Taktraten,
weil Euer Kumpel mit derselben Karte
diese Werte schafft, kann zu irreparablen
Schäden führen, denn jeder
Chip ist anders! Deshalb kann auch
die bei uns im Forum häufig
gestellte Frage "Wie hoch kann
ich meine xxxxx Grafikkarte übertakten?"
nicht beantwortet werden. Hier heißt
es schlicht und einfach in kleinen
Schritten ausprobieren.
Legen wir also los:
Wir schieben den Regler der GPU
hoch (2.), bis er 5-10 MHz mehr
anzeigt (3.). Danach testen wir
die Einstellung mit einem Klick
auf Test (4.) und schließen
die Übertaktung mit Übernehmen
ab (5.).
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Anschließend
schicken wir die Karte (benchen)
durch einen 3DMark Durchlauf. Sollte
alles ohne Bildfehler, Freezes oder
Abstürze durchlaufen, könnt
ihr in gleichem Muster fortfahren.
Wir gingen bei unserer
Leadtek PX7800GT (GeForce 7800GT)
genau gleich vor und bekamen bei
435 MHz GPU Takt erste Pixelfehler:
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Ist dieser Punkt erreicht,
reduzieren wir die Taktrate um 5
MHz um die Langlebigkeit der GPU
etwas zu steigern. Anschließend
verfahren wir beim RAM genau gleich
(hier sind durchaus 10 MHz Schritte
möglich). Unser Grafikbeschleuniger
lief auch noch bei 1.2 GHz (600
MHz Realtakt) stabil, was 20% über
der Spezifikation bedeutete. Zeit
aus Sicherheitsgründen aufzuhören,
denn wir wollen ja die Karte nicht
beschädigen!
Bei der gesamten Angelegenheit
ist die Überwachung der Temperatur
unerlässlich! Bis zu einer
Höhe von 75°C Chiptemperatur
sind für aktuelle High End
Beschleuniger von nVIDIA gar kein
Problem. Aktuelle Grafikkarten von
ATi kommen sogar bei Standardtakt
auf rund 85 bis über 90°
C Grad. Sollte die Temperatur bei
nVIDIA Karten wie der unserigen
aber über 80°C steigen,
wäre es an der Zeit über
eine neue bessere Kühlkonstruktion,
wie z.B. den Zalman VF900 nachzudenken.
Wie ihr die Grafikkartentemperatur
überwachen könnt, erfahrt
ihr auf der nächsten Seite.
Nun speichern wir
die Einstellungen und stellen den
RivaTuner so ein, dass er diese
bei jedem Start übernimmt:
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Ein Haken bei Punkt
1. und ein Klick auf 2. Übernehmen
genügen. Sollte nun noch eine
Warnung erscheinen, die auf ein
Problem mit dem Reboot hinweißt,
bestätigt ihr diese mit einem
Klick auf Ja. Damit wären wir
fertig!
Abschließend
nochmals alle Schritte zum Overclocking
eurer Grafikkarte mit RivaTuner
in einer kleinen Zusammenfassung: