Kommen wir nun zur Leistungsanalyse
der einzelnen Treiber, dazu dienen
uns wie immer ausgewählte
Benchmarks, die alle auf Spieleengines
basieren. Erstmals haben wir in
unseren Treiberbenchmarks Anisotropem
Filter und AntiAliasing berücksichtigt
und können somit die Aussagekraft
bezüglich der Leistung in
höheren Qualitätsstufen
aufführen. Damit man auch
bei der Fülle an Daten nicht
ganz den Überblick verliert
haben wie die Grafiken auf 3 Seiten
aufgeteilt.
Wie aus der Diagramlegende
ersichtlich, haben wir zu jedem
Treiber immer 2 Werte, einer steht
für die 1024x768er (oben)
Auflösung und wiederrum einer
für die 1600x1200er Auflösung
(unten). Die Treiber an sich wurden
jeweils in anderen Farben gekennzeichnet.
Wie es der Zufall will, bilden
die letzten Referenzentreiber
einen Rahmen um die Betatreiber,
somit findet sich der aktuelle
44.23 Treiber an erster Stelle
in unseren Diagrammen und der
44.03 an unterster Stelle.
Gunmetal
DirectX 9 Benchmark:
Vor einiger Zeit
ist ein neuer Benchmark im Netz
aufgetaucht. Das Interessante
an dem Benchmark ist, dass er
auf einer Spieleengine basiert
und über eine DirectX 9 Schnittstelle
verfügt. Dieser eignet sich
somit ideal für realistische
Benchmarks, die auf aktuellen
Grafikkarten durchgeführt
werden sollen. Der Benchmark besticht
durch atemberaubende Lichteffekte
und einer realistischen Umgebung,
neben Vertex Shader 2.0 verwendet
der Benchmark Pixel Shader 1.1.
Standardmäßig
werden die Benchmarks mit 2X FSAA
durchgeführt. Alles in allem
verlangt der Benchmark einer Grafikkarte
alles ab und darf in unseren Leistungsanalysen
daher nicht fehlen. In dem neuen
DirectX9 Benchmark gibt es zwei
Möglichkeiten den Benchmark
durchzuführen: entweder wählt
man den den Benchmark 1, oder
den Benchmark 2. Wir haben ausschließlich
den Benchmark 1 verwendet, da
dieser nicht, wie der zweite CPU
lastig ausfällt.

In unserem ersten
Benchmarkdurchlauf von Gunmetal
im Fullperformance Mode verhärten
sich schon die Fronten. Hier kann
keiner der verwendeten Treiber
wirklich in allen Punkten brillieren.
Der 45.20 kann sich in der 1024x768er
Auflösung behaupten während
der 44.90 in der 1600x1200er Auflösung
vorne liegt. Allerdings bewegen
sich die Differenzen zwischen
1-2 Fps und sollten daher nicht
überbewertet werden.

Im Medium Quality
Mode kann man schon einen etwas
deutlicheren Vorsprung erkennen.
Der vorletzte offizielle Detonator
FX 44.03 lässt all seine
Konkurrenten hinter sich und kann
vor allem in der 1600x1200er Auflösung
mit mehr als 5 FPS den klaren
Vorsprung für sich behaupten.
Alle anderen Treiber liegen dicht
beisammen und zeigen Differenzen
im Kommastellenbereich.

Im Full Quality
Mode zeigt sich wieder ein einheitliches
Bild, alle Treiber liegen leistungsmäßig
dicht beisammen und lassen sich
untereinander nur wenig Spielraum.
Nicht desto Trotz kann der aktuelle
Detonator FX mir der Versionsnummer
45.23 seine Konkurrenten knapp
schlagen und nimmt in dieser Disziplin
die Führung an sich.
AquaMark
v.2.3 Direct X8 Benchmark:
Massive Development
hat für Aquanox eine eigene
Grafikengine entwickelt, die tolle
Grafikeffekte bietet. Der Benchmark
AquaMark 2.3 ist auf DirectX 8.0
optimiert und unterstützt
alle nötigen Features wie
z.B. Vertex Shader, oder Pixel
Shader etc. AquaMark ist kein
Demo-Benchmark, sondern ein Benchmark
mit eigner Game Engine die sich
Krass-Engine nennt. Wir verwendeten
diesen Benchmark um die DirektX
8 Performance mit 32Bit Farbtiefe
zu testen. Für die 32Bit
Performance nahmen wir die Einstellung,
32 Bit Farbtiefe mit 24 MB Texturen.
Die Zusammenfassung steht immer
unter den Benchmarks.

Im Aquanox Benchmark
und dem Fullperformance Mode kann
sich der neuste offizielle Detonator
FX (45.23) erneut einen leichten
Vorsprung erhaschen, während
er in der 1024x769 Auflösung
führt, muss er sich ganz
knapp (0,5 FPS) dem 45.20 "geschlagen"
geben. Wie bereits erwähnt
sollte man die Differenzen unter
2 FPS eine geringere Aussagekraft
zusprechen, da diese unter die
allgemeine Messungenauigkeit fallen.