Ab heute ist es offiziell!
Futuremark hat seit langer Zeit
wieder einmal einen neuen 3DMark
Benchmark veröffentlicht, der
den Namen "3DMark Vantage"
trägt. 3DMark Vantage ist der
erste DX10 3D-Performance Benchmark
für Windows Vista, der von
Futuremark veröffentlicht wurde.
Dies bedeutet aber auch, dass eine
DirectX 10 Grafikkarte und Microsofts
neustes Betriebssystem Windows Vista
Vorraussetzung sind, um den Benchmark
erfolgreich zum Laufen zu bringen.
Der neue 3DMark wird
sicherlich wieder ein beliebtes
Testobjekt für Grafikkarten
und Prozessorvergleiche bei vielen
PC Magazinen. Um sich hier ein möglichst
gutes Ergebnis zu holen, lassen
es sich die Grafikchiphersteller
nicht nehmen, optimierte Treiber
für Futuremarks neusten Spross
zu veröffentlichen. Bisher
hat nVidia bereits eine neue Treiberversion
angekündigt. Der GeForce Treiber
der Version 175.12 soll heute am
28.04.2008 alo am gleichen Tag der
Futuremark Veröffentlichung
noch auf nVidias Servern zu finden
sein. Durch den neuen Treiber erhofft
man sich sicherlich Vorteile gegenüber
den Konkurrenten AMD. Von AMD kam
bisher noch keine Ankündigung
eines optimierten Catalyst Treiberpakets,
wird aber sicherlich noch folgen.

Futuremarks neustes
Testpaket besteht aus vier Hauptbenchmarks,
zwei CPU- und zwei Grafikkarten-Tests.
Hinzu kommen sechs Feature Tests.
Eine neue Funktion sind die Voreinstellungen,
auch Presets genannt, für verschiedene
Systeme, von "Entry"
über "Performance"
und "High" bis
hin zu "Extreme".

So können die
verschiedenen Leistungsbereiche
mit passenden Einstellungen optimiert
werden, sodass trotzdem vergleichbare
Ergebnisse erscheinen, ohne das
System zu über- oder unterfordern.
Auch an spätere Systeme ist
gedacht, denn weitere Presets können
immernoch angelegt werden. Um schon
vor dem Download herauszufinden,
ob das System für 3DMark Vantage
ausreicht, gibt es das Game-O-Meter
- http://www.yougamers.com/gameometer/10171/
.

Der neue 3DMark Vantage
profitiert natürlich von aktuellen
Techniken, wie Multi-Core CPUs und
CrossFire oder SLI. Auch Ageias
PhysX Beschleuniger wird unterstützt
und wirkt sich vor allem bei den
CPU Tests positiv aus. Nach der
Übernahem von Ageia durch nVidia
ist natürlich interessant,
ob eine kommende Verlagerung der
Berechnung der Physikeffekte auf
die GPU auch einfliessen wird. Da
Futuremark Ageias PhysX Bibliothek
nutzt, könnte die geplante
Implementierung von PhysX in nVidias
CUDA Architektur sich theoretisch
auch auf den 3DMark auswirken.
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Bildquelle: Golem.de
Mit dem neuen 3DMark
Vantage führt Futuremark auch
ein neues Kostenmodell ein. Die
bisherigen 3DMark Suiten liessen
sich in der kostenlosen Version
so oft ausführen, wie man wollte,
lediglich der Funktionsumfang war
geringer, als bei der kostenpflichtigen
Premium Version. Der neue Testparkur
kann dagegen in der kostenlosen
Trail Version auf einem System nur
ein einzigstes Mal
ausgeführt werden. Man
erhält trotzdem einen vollständigen
3DMark Score und kann diesen auch
auf den Online Result Browser uploaden.
Will man den Benchmark
mehrmals durchführen,
muss man sich die Basic Version
kaufen. Diese ist für $6,95
erhältlich und erlaubt
es, den Test beliebig oft auszuführen.
Um den Zugriff zu allen Vor-/Einstellungen
und zu extra Online Support zu bekommen,
muss man $19,95 für
die Advanced Edition hinlegen.
Die beiden Versionen sind nur für
den privaten Gebrauch gedacht und
benötigen eine Netzwerkverbindung,
damit man sich den Punktewert anzeigen
lassen kann. Letzteres ist wohl
eine Art Kopierschutz oder dergleichen.
Für Presse
und andere kommerzielle Bereiche
gibt es die, relativ teure, Professional
Version. Diese $495 pro
Arbeitsplatz teure Version kann
man entweder herunterladen oder
als CD bestellen und erlaubt, neben
den gleichen Features wie die Advanced
Version, die Anzeige des Punktewertes
auch ohne Netzwerkverbindung. Hinzu
kommen technischer Support, zugriff
auf alle Einstellungen, automatische
Abläufe mit Hilfe von selbsterstellbaren
Scripts und natürlich auch
die kommerzielle Nutzung.
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Bildquelle: Golem.de
Für die Presse
die mit Futuremark direkt zu tun
haben, hat sich an sich nichts geändert.
Auch die bisherigen 3DMark Testpakete
konnte man für den kommerziellen
Einsatz nur in der Professional
Version nutzen. Diese ist beim 3DMark
06 fast genauso kostspielig, wie
die Professional Version von 3DMark
Vantage. Aber die privaten Anwender
müssen sich überlegen,
ob sich die Investition lohnt, nur
damit man den 3DMark Vantage beliebig
oft wiedergeben kann.
Wir denken auch das
die Politik von Futuremark bedenklich
ist und dass sie damit echt auf
die Nase fallen können, den
nicht jeder User der 3DMark testen
will hat auch Bock Geld dafür
auszugeben. :( Nach dem Ansturm
kommt die Ernüchterung nur
die Basic Version beschneiden und
alle kaufen die 6 Dollar Version???
Wir denken nicht! Eher wird die
Beliebtheit des 3D Benchmarks drastisch
sinken, denn bei Geld hört
bekanntlich die Freundschaft auf.
Gerade das der Benchmark kostenlos
war und man die Ergebnisse auch
Offline ablesen konnte machte ihn
so beliebt.
Ob das neue Kostenmodell
und der Registrierungszwang von
den Kunden angenommen wird, wird
sich zeigen. Erste Bemerkungen findet
man dazu auch schon bei uns im Forum.
Einen Download des
neuen 3DMark Vantage findet ihr
entweder bei uns im Downloadbereich
in der Rubrik Benchmarks, oder aber
direkt bei Futuremark.
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Copyright April 2008 by 3DChip
|
| Autor:
"ATila" Rene Glaser
und "Chimära"
Sonja Jaspers |
| Quelle:
Futuremark Pressemitteilung
und Benchmarkdiagramme von Golem.de |