Einfluss
des RAM-Takts
Nun stand noch die
Untersuchung des Einflusses des
FSB (RAM-Geschwindigkeit) auf die
Ergebnisse an. Dazu wurden 2 weitere
Testreihen durchgeführt, eine
mit dem 3.2 auf 2.9 GHz runtergetaktet
(FSB 182 MHz) als Vergleich zum
2.6 @ 2.9 sowie eine mit dem 3.2
@ 3.5 mit RAM-Takt auf 176 MHz als
Vergleich zum 3.2 @ 3.5 mit RAM-Takt
219 MHz. Hier die Ergebnisse:
Zunächst 3DMark01
bis 05

|
CPU
(GHz) FSB
|
Punkte
2001
|
Punkte
2003
|
Punkte
2005
|
|
3.2
@ 2.9 182MHz
|
16544
|
9590
|
4498
|
|
2.6
@ 2.9 223MHz
|
16891
|
9687
|
4485
|
|
|
|
|
|
|
3.2
@ 3.5 176MHz
|
18688
|
9995
|
4866
|
|
3.2
@ 3.5 219MHz
|
18528
|
10041
|
4865
|
3DMark05 zeigt sich
gänzlich unbeeindruckt, 03
eine leichte Tendenz, die aber noch
innerhalb der Toleranz liegt, 01
zeigt zwar Unterschiede, aber auch
noch innerhalb der Toleranz und
ohne eindeutige Tendenz.
Aquamark3:

| CPU
(GHz) FSB |
Gesamt |
GFX |
CPU |
|
3.2
@ 2.9 182MHz
|
47.410
|
7.260
|
6.831
|
|
2.6
@ 2.9 223MHz
|
50.187
|
7.548
|
7.485
|
|
|
|
|
|
|
3.2
@ 3.5 176MHz
|
54.063
|
8.211
|
7.911
|
|
3.2
@ 3.5 219MHz
|
55.283
|
8.331
|
8.213
|
Bei Aquamark3 ist
der Einfluß der RAM-Geschwindigkeit
deutlich zu erkennen. Die hochgetaktete,
vermeintlich langsamere CPU profitiert
hier deutlich, vor allem der CPU-Wert
ist hier signifikant höher
und somit das Gesamtergebnis. Der
GFX-Wert ist nur knapp halb so stark
betroffen. Dieses Ergebnis ist tendenziell
auch bei der Vergleichsmessung mit
dem 3.2 @ 3.5 zu sehen, wenn auch
nicht so stark: die Abweichungen
sind hier nur halb so gross wie
zuvor. Jedoch immer noch so ausgeprägt,
dass sie nicht mehr mit Toleranz
erklärt werden können.
Code Creatures:

|
CPU
(GHz) FSB
|
Punkte
|
|
3.2
@ 2.9 182MHz
|
4684
|
|
2.6
@ 2.9 223MHz
|
4703
|
|
|
|
|
3.2
@ 3.5 176MHz
|
5340
|
|
3.2
@ 3.5 219MHz
|
5369
|
Hier ist kein Einfluss
zu erkennen, der über die normale
Toleranz hinausgeht.
X²-Demo:

|
CPU
(GHz) FSB
|
Frames/sec
|
|
3.2
@ 2.9 182MHz
|
94,112
|
|
2.6
@ 2.9 223MHz
|
94,627
|
|
|
|
|
3.2
@ 3.5 176MHz
|
107,490
|
|
3.2
@ 3.5 219MHz
|
108,057
|
Hier ist ein leichter
Einfluß der RAM Geschwindigkeit
zu erkennen, die Ergebnisse der
niedrig getakten Systeme liegen
knapp unterhalb der Toleranz der
hoch getakteten. Allerdings ist
dieser Einfluß fast zu vernachlässigen.
Kommen
wir nun zum mit durchgeführten
HL²-Benchmark...
HL²-Benchmark
Hier verwendeten wir
die Version 1.6 des HL²-Benchmarks,
nur um zu sehen ob dieser Benchmark
ebenfalls von der Steigerungen der
CPU-Leistung profitiert, und ob
es ggf. von den gleichen Faktoren
zu beeinflussen ist. Der Einfachheit
halber werden alle Ergebnisse in
einem Diagramm zusammengefaßt:
Als BMs laufen die Szenen "anticiticens"
(ac) und "highway" (hw).

|
CPU
(GHz) FSB
|
ac
fps
|
hw
fps
|
|
2.6
200MHz
|
35,3
|
35,6
|
|
3.2
@ 2.9 182MHz
|
49,1
|
49,8
|
|
2.6
@ 2.9 223MHz
|
52,8
|
54,0
|
|
3.2
200MHz
|
53,4
|
54,7
|
|
3.2
@ 3.5 176MHz
|
57,0
|
58,2
|
|
3.2
@ 3.5 219MHz
|
58,5
|
59,6
|
|
|
|
|
|
3.2
@ 3.5 219MHz mit HGP
|
58,5
|
59,5
|
*Anmerkung: die jeweils
1. Messung bei allen BMs war stets
deutlich niedriger (ca. 10 fps)
als alle folgenden, die dann immer
dicht beieinander lagen. Deshalb
wurde der 1. Meßwert stets
ignoriert, das Ergebnis stellt einen
mittleren Wert aller nachfolgenden
Messungen (min. 3) dar.
Zunächst fällt
auf, dass der Benchmark eine deutliche
Performance-Steigerung beim Erhöhen
des CPU-Taktes auf 2.9 GHz erfährt,
weitere Steigerungen in diesem Test
sind vorhanden, wenn auch dagegen
weniger ausgeprägt. Aber auch
hier gilt es, eine leichte Abhängigkeit
vom FSB festzustellen, ähnlich
wie bei Aquamark3. Nicht sehr ausgeprägt,
aber deutlich außerhalb der
Toleranz, die, abgesehen vom jeweils
1. Wert, bei sehr geringen +/- 0,3
fps lag. Einige typische Hintergrundprogramme
haben dagegen keinen Einfluß.