
Unreal
Tournament 2004 DirectX
8.1 D3D
UT2004 ist der
Nachfolger von UT 2003 von Epic
Games basiert wie der Vorgänger
auf der Unreal Warfare Engine
und kann durch die hohe Anzahl
an Polygone, hochdetaillierte
Levels und sehr detailreiche Charaktere
glänzen. Es wurden sehr viele
neue Partikeleffekte eingebaut,
wie z.B. der dynamische Rauch,
der von durchfliegenden Raketen
verwirbelt wird und nicht einfach
starr stehen bleibt. Ausserdem
gibt es Wettereffekte, brechendes
Glas und wehendes Haar, dies sind
ebenfalls ein Markenzeichen der
Pixel und Vertexshader Effekte,
die in die Engine implementiert
wurden. Wir verwendeten hier nur
den Flyby Bench von Umark 2004
der grafikintensive und dadurch
für unsere Zwecke mehr als
geeignet ist.

Im Full Performance
Mode liegt der ForceWare v.77.72
der neue offizielle nVIDIA Referenztreiber
an der Spitze und holt sich den
Sieg mit rund 3 - 7 fps Vorsprung
vor der Konkurrenz. Der alte ForceWare
v.71.89 muss sich mit einem Verlust
gegenüber dem neuen Treiber
von rund 30 fps geschlagen geben.
In der mittleren Qualitätsstufe
schlisst der Beta ForceWare 77.62
wieder zum v.77.72er Treiber auf
und beide schlagen den Rest mit
rund 20 fps! Das sind immerhin sehr
gute 7% Leistungszuwachs. Auch mit
voller FSAA und AF Zuschaltung liegt
das Duo v.77.72 und sein Beta Bruder
an der Spitze des Feldes mit einem
Abstand von rund 8 fps das sind
ebenfalls ca. 7%.

In der Messung ohne
FSAA und AF liegen diesmal 5 von
7 Treibern fast gleich auf die Werte
liegen bei nur ca. 2 fps Unterschied
was nicht viel ist, der ForceWare
76.50 fällt mit rund 4 fps
Rückstand etwas aus dem Rahmen
und der ForceWare v71.89 glänzt
mal wieder durch einen extreme Einbruch
in der Leistung er verliert sagenhafte
140 fps gegenüber dem neuen
v.77.72er Treiber! In den Qualitätsmessungen
wird es langsam langweilig das Zwillingspaar
bestehend aus ForceWare 77.72 und
dem Beta Treiber v.77.62 schlagen
die Konkurrenz mit rund 10 fps in
der mittleren Einstellung und ca.
3 fps in der hohen Bildqualitätsmeßung.
Der ForceWare 71.89 bildet bei beiden
Tests das Schlußlicht.


Half Life 2 DirectX
9 D3D
Was wäre besser
geeignet unsere Grafikkarten zu
quälen, als mit aktuellen Spieletechnologien.
Hierbei kommt uns das Spiel Half
Life 2 gerade recht, denn es es
ist gespickt mit neuen Technologien,
es basiert auf DirectX 9 und nutzt
eine Vielzahl von DirectX9 Pixel
Shader Berechnungen, wie High Dynamic
Range, Soft Shadows und Bump Mapped
Characters. Der Spieleentwickler
Valve hat für Half Life2 die
Avok Physikengine verwendet, in
der Pixelshader der Version 2.0
integriert wurden. Der Shader basierte
Source Renderer der vergleichbar
ist mit der Pixar Technologie aus
Filmen wie Toy Story und Monster
AG, sorgt für eine fotorealistischsten
Umgebungen des Spieles. Auch bei
diesem Spielebenchmark steht die
Leistung der Grafikkarte unter D3D
wieder auf dem Prüfstand. Wir
messen auch hier mit der 1024er
und der hohen 1600er Auflösung
mit 3 Modi: Performance (no FSAA
und AF), mittlere Qualität
(4x FSAA u. 4x AF) und die höchste
Qualität mit maximalem FSAA
und AF.

Bei Half Life 2 sieht
es diesmal etwas entspannter aus
der ForceWare v.77.72 gewinnt zwar
den Durchgang in der roh Leistung
für sich kann sich aber nicht
so stark in Szene setzen wie man
es schon bei den anderen Messungen
gesehen hat. Die beiden Qualitätsmessungen
fallen diesmal ziemlich ausgeglichen
aus alle Treiber liegen eng zusammen
nur im Full Quality Mode liegt der
ForceWare 77.13 etwas hinter den
anderen zurück.

Diesmal wendet sich
das Blatt zu Gunsten der älteren
ForceWare Treiber v.71.89 und v.73.00
die hier mit gut 7 Bildern pro Sekunde
vorn liegen und die neuen 77er Treiber
reihen sich diesmal am Ende mit
nur 87 fps ein. Der mittlere Qualitätstest
geht für alle beteiligten unentschieden
aus keiner kann hier punkten. Auch
der Full Quality Mode geht diesmal
an die älteren Treiber, den
diese liegen mit gut 2 fps in Führung.