
UT2003 von Epic
Games basiert auf der neuen Unreal
Warfare Engine und kann durch
die hohe Anzahl an Polygone, hochdetaillierte
Levels und sehr detailreiche Charaktere
glänzen. Es wurden sehr viele
neue Partikeleffekte eingebaut,
wie z.B. der dynamische Rauch,
der von durchfliegenden Raketen
verwirbelt wird und nicht einfach
starr stehen bleibt. Ausserdem
gibt es Wettereffekte, brechendes
Glas und wehendes Haar, dies sind
ebenfalls ein Markenzeichen der
Pixel und Vertexshader Effekte,
die in die Engine implementiert
wurden. In der Demo ist ein fertiger
Benchmark enthalten, der zwei
verschiedene Benchmarks umfasst.
Erstens der Flybybench und zweitens
der Bot Matchbench. Wir verwendeten
hier nur den Flyby Bench der sehr
grafikintensive und dadurch für
unsere Zwecke mehr als geeignet
ist.

Bei UT2003 überzeugt
der neue Treiber wieder mit einer
relativ guten Performance, er liegt
auf Position drei und setzt sich
wieder gegenüber den 56er Treibern
durch. In unsere Medium Quality
Messung bricht der Treiber wieder
förmlich ein und verliert gegenüber
den 56er Treibern satte 6 fps, was
einen Verlust von 4,3% bedeutet.
Das schlimme daran ist, dass er
hier auch gegen die wesentlich älteren
Treiber der Serie 52 und 53 verliert.
Bei der Full Quality Messung mit
8x FSAA und AF liegt er hier erstaunlicherweise
einmal an der Spitze und kann mit
den 56er Treibern konkurrieren.

In der Fullperformanseinstellung
verliert er wieder rund 5 Frames
gegenüber dem Spitzenreiter,
doch lässt er das schlechte
Ergebnisnicht ganz so schlimm aussehen,
da hier der 52.16er Treiber wesentlich
schlechter abschneidet. Auch bei
der AntiAliasing Messung verliert
er wieder gegenüber der Konkurrenz
bis zu 2 Frames, lässt aber
nur 1 fps Verlust gegenüber
den 56er Treibern entstehen. In
der höchsten Qualitäseinstellung
liegen alle Treiber in etwa gleich
auf, unterschiede liegen hier in
der Messungenauigkeit.
CodeCreatures
Benchmark Pro v. 1.0

Da der Codecreatures
Benchmark von der Firma Codecult
starken Gebrauch von Vertex- und
Pixelshader Effekten macht, die
derzeit von den neueren Grafikkarten
unterstützt werden, haben wir
uns entschlossen den Bench zu verwenden.
Der Benchmark zeigt eine Landschaftsszene
mit wogendem Gras und realistischen
Wasserszenen und ermittelt die Grafikleistung
eines Systems mittels der durchschnittlichen
Framerate (Bilder/s) in den Auflösungen
1024 x 768, 1280 x 1024 und 1600
x 1200 Bildpunkten. Dies ist natürlich
genau das Richtige für uns,
um den Testkandidaten mal ein wenig
zu quälen und ihm so richtig
auf den Zahn zu fühlen.

Was soll man bei diesem
Anblick schon großartig sagen?
der neue ForceWare Treiber verliert
in allen drei Messungen, fällt
in den Qualitästmessungen auf
das schlechte Niveau der 52er und
53er Serie zurück.

Auch in der höheren
Auflösung mit 1600x1200 Pixel
setzt sich leider dieses Bild fort,
was sich im vorherigen Diagramm
andeutete. Der Treiber zeigt eine
schlechte Performance ohne FSAA
und AF und liegt wieder auf dem
schlechten Niveau der Treiber 52.16
und 53.03.