
Einleitung:
Lange hat es gedauert,
aber endlich ist es soweit. Letzten
Monat wurde der Geforce 4Ti 4200
Grafikchip von nVIDIA offiziell
vorgestellt. Der Geforce 4Ti 4200
Chip ist für uns der interessanteste,
da er nicht nur alle Features der
grossen Brüder Geforce 4Ti
4600 und Geforce 4Ti 4400 beinhaltet,
sondern auch der preisgünstigste
Vertreter der Geforce4 Reihe ist.
Natürlich haben wir uns auch
die Übertaktbarkeit der Grafikkarte
näher angesehen, aber dazu
später mehr. Der Grafikkartenhersteller
Leadtek
war so freundlich und stellte uns
eine WinFast A250 LE TD zur Verfügung.
Die Leadtek WinFast A250 LE
TD
Leadtek bleibt seiner
Linie treu und setzt weiterhin auf
erstklassige Kühltechnik, wie
wir es schon von den Vorgängermodellen
gewohnt waren. Sie setzen aber wieder
eins drauf und kühlen bei diesem
Modell sogar den Speicher auf der
Rückseite. ( Wie man bei den
Bildern weiter unten sehen kann).
Das gute Stück wiegt fast 400
Gramm und hat sehr hohe Kühlrippen
auf der Vorderseite. Diesmal könnte
man den Kühler Sandwich nennen,
den er umschließt das grüne
PCB der Leadtek WinFast A250 LE
TD, wie ein Brötchen die Bratwurst,
:-) In dessen Mitte ist wie bei
der A170er (siehe Test),
ein ziemlich grosser Lüfter
angebracht . Die Grafikkarte besitzt
64 MB DDR SD-RAM mit 4ns Zugriffszeit.
Die GPU ist mit 250MHz getaktet
und da es sich bei dem Grafikchip
um das Stepping A3(neueres Fertigungsverfahren)
handelt, wurde hier der Speicher
mit 513 MHz anstatt 500 Mhz angesteuert.
Leadtek bestückt die WinFast
A250 LE TD mit VGA, DVI und TV-Ausgang.
Hier
nun einige Features des Geforce
4Ti Chips:
AccuView Antialiasing
Engine:
Löst das von
der GeForce3 Ti bekannte FSAA Verfahren
"HRAA" Anti-Aliasing (AA)
- Hochauflösendes Anti Aliasing,
ab. Bei dem neuen Verfahren soll
es zu einer deutlich verbesserten
Darstellungsqualität, so wie
zu einer enormen Leistungssteigerung
kommen.
Lightspeed Memory
Architektur II (LMA):

Der GeForce3 benutzte
erstmals die Möglichkeit Speicher
wahlweise in 64-bit, 128-bit oder
256-bit Einheiten zuzugreifen und
erhöhte damit den Speicherdurchsatz
erheblich. Im LMA II des GeForce4
Ti hat Nvidia die Algorithmen für
die Lastverteilung innerhalb der
Speicherbereiche verbessert und
darüber hinaus die Prioritäten
beim Zugriff auf den Speicher optimiert.
nView Display Technologie:
Das neue daran ist,
das nun auch wie bei ATI´s
Radeon-Grafikkarten, die Geforce
4 Karten über zwei getrennte
350 MHz schnelle RAMDACs verfügen,
sowie über TDMS Transmitter
die es ermöglichen 2 Bildschirmen
zur gleichen Zeit getrennt anzusteuern.
Mit den Treibern können diese
Features für jeden Monitor
geregelt werden.
Conexant TV Encoder
Chip:
Das TV-Bild bei GF4
Ti Grafikkarten wird weiterhin durch
die bereits von älteren NVIDIA
Chips bekannten Encoderchips erledigt.
Bei den Encoder Chips von Conexant
und Philips gibt es kein Bildschirmfüllendes
Bild auf dem TV, da NVIDIA noch
keine Overscan scaling Möglichkeiten
in den Treiber eingefügt hat.
Die Steuerung der Mehrschirm-Modi
ist durch die nView Display Technologie
deutlich komfortabler geworden.
Auf unserem Modell wurde ein Conexant
Chip zur Steuerung des TV-Out benutzt.
Hier einige Bilder
der Leadtek WinFast A250 Le TD
Technische Daten
der Geforce 4 Ti 4200 Grafikkarte:
|
Leadtek
WinFast A250 LE TD
|
| Grafikprozessor:
|
NVIDIA
Geforce 4 Ti 4200 |
| Herstellung:
|
0,15
Mikron |
| Codename: |
NV25
|
| Speichergröße: |
64
MB DDR 4ns
|
| Speicherbus: |
128
Bit
|
| Chiptakt:
|
250
MHz
|
| Speichertakt: |
513
MHz DDR
|
| Füllrate: |
4
Billion AA Samples pro sek. |
| Operationen
pro Sek.: |
1.03
Trillionen |
| Speicherbanbreite: |
8.0
GB/sek. |
| Bandbreiten-Feature: |
Lightspeed
Memory Architektur II
|
| AA-Feature: |
Accuview
Anti-Aliasing |
| Rendering-Pipelines: |
4
|
| Texturpipelines: |
2
|
| Ram
Dac: |
2x350MHZ |
| Anschlüsse: |
VGA,
TV-Out und DVI |