3DMark 06 Performance
Beim 3D Mark 2006 handelt es sich um
den momentan neuesten Benchmark aus dem
Hause Futuremark, der aktuellen Grafikkarten
alles abverlangt. Er fordert sowohl die
Fähigkeiten der Grafikkarte in Bezug
auf das Shader Model 2 als auch in Bezug
auf das SM3 und HDR-Rendering.

Kurioser Weise kommen die beiden Probanden
im Performancetest ohne FSAA ( Full Screen
Anti Aliasing) und AF (Anisotrope Filterung)
auf exakt den selben Wert. Dies ist ein
guter Einstieg für die GeForce 8600
GT Scorp Force Edition, liegt sich doch
gleichauf mit nVIDIAs gehobener Mittelklasse
der GeForce 7-Generation. Im Qualitätsmodus
zeigen sich allerdings erste Defizite
bei der 8600GT, vermutlich ist ihr auf
128 Bit beschränktes Speicherinterface
der Grund für die deutliche Unterlegenheit
gegenüber der mit einem 256 Bit breiten
Bus ausgestatteten GeForce 7900 GT. Der
3D Mark 2006 weigerte sich, bei aktiviertem
8xFSAA mit der GeForce 7900GT die HDR-Tests
durchzuführen, deshalb kam dabei
kein Ergebnis heraus. Die 8600GT erreichte
bei diesen Einstellungen noch 2549 Punkte.
3DMark 05 Performance
Beim 3D Mark 2005 handelt es sich um
die zweitaktuellste Ausgabe des syntetischen
Benchmarks aus dem Hause Futuremark.
Dieser fordert in seinen Tests die SM2-Fähgkeiten
der Grafikkarten.

In diesem Test kann sich
die GeForce 8600GT sogar an die Spitze
setzen, sie ist knapp 1000 Punkte schneller
als die GeForce 7900GT. Mit aktivierten
Bildverbesserungsmethoden dreht sich das
Bild, nun liegt die 7900GT mit knapp 1000
Punkten vorne und kann von ihrem breiteren
Speicherbus profitieren. Mit maximalen
Bildverbesserungsmethoden liegt die GeForce
8600GT wieder leicht vorne, der Abstand
liegt allerdings innerhalb der Messungenauigkeit.
Call of Duty 2 Performance
Call of Duty 2 ist noch
immer ein sehr beliebter Egoshooter bei
vielen Spielen. Die vielen Explosionen,
Rauchwolken und Körper im Spiel fordern
sowohl Grafikkarte als auch CPU. Zum Benchmarken
wurde eine Timedemo des Landungs-Levels
benutzt, in welchem der Spieler an der
Küste landet und danach per Seil
eine Klippe erklimmen muss, hinter der
ein weites Feld voller Schützengräben
und Feinden wartet.
Für den Test wurde
auf beiden Karten die automatische Texturdetail-Anpassung
deaktiviert, da diese im Spiel repdoduzierbar
Ruckler und Framedrops produziert. Die
Option "Optimize for SLI" wurde
deaktiviert. Diese findet man auf den
Servern von Techpowerup zum Herunterladen.
Eine Anleitung, wie man diese Timedemo
abspielt, findet man in unter Google in
vielen Foren.

Das Spiel wurde für
den Benchmark auf Version 1.3 gepatcht.
Die GeForce 8600GT liegt unerklärlicherweise
sehr weit hinten und liegt fast über
die Häfte hinter der 7900GT zurück.
Die GeForce 7900GT kommt in diesem Benchmark
auf 42,3 fps, die 8600GT auf 26,1. Ob
hier eventuell ein Treiberproblem auf
Seiten des 158.22er-Treibers vorliegt
ist unklar. Mit aktivierten Bildverbesserungsmethoden
zeigt die 8600GT ein noch stärkeres
Defizit, die Timedemo ruckelt stark. Die
7900GT verliert nur wenig fps. Im Ultra-Qualitätsmodus
schafft die GeForce 7900GT einen noch
gradeso akzeptablen Wert, die 8600GT verliert
im Gegensatz zum 4xFSAA / 8xAF-Modus nicht
mehr viel Leistung.