
Einleitung:
Jetzt ist es soweit,
nach unserem letzten Midrange Test
der GeForce 8 Serie (GeForce 8600GT)
von nVIDIA wenden wir uns einer
Grafikkarte von besonderer Güte
zu. Sie ist schwarz, extrem lang
und ob sie auch superschnell ist,
werden wir in unserem neusten Review
klarstellen. Es handelt sich hierbei
um die nVIDIA GeForce 8800 Ultra
die aus dem Hause MSI-Deutschland
den Weg zu uns in die Redaktion
gefunden hat.
MSI setzt dem Ganzen
die Krone auf und vermarktet dieses
Kärtchen auch noch als "OC"
Edition das bedeutet, das diese
eh schon sehr hoch getaktete "Ultra
Variante" nochmals um einige
Megaherzen höher getaktet wurde
als die normale "Ultra"!
Im Testparkur stellen
wir die MSI NX8800 Ultra T2D768E
HD OC auch der neuen AMD/ATi Radeon
HD2900XT (R600) mit GDDR3 RAM gegenüber
(hierbei kommen nur Benchmarks zum
tragen, eine Veröffentlichung
eines ausführlichen Tests dieser
Grafikkarte erfolgt allerdings erst
ein wenig später).
Wie sich die GeForce
8800 Ultra schlägt erfahrt
ihr im weiteren Verlauf dieses Reviews.
Allerdings eines gleich vorweg die
Tests mit der neuen Grafikkarte
kamen unter Verwendung von Windows
XP Professional mit 32 Bit zustande,
da wir davon ausgehen das noch eine
Menge mehr Leser wissen möchten,
wie die Leistungsfähigkeit
aktueller Grafikkarten unter Windows
XP aussieht. Hier wollen wir MSI-Deutschland
für die Bereitstellung unseres
neusten Testkandidaten herzlich
danken.
Der
GeForce 8800 (G80) Grafikchip:
Die
G80 GPUs werden bei TSMC im 0.09
Mikron
Fertigungsverfahren hergestellt.
Die Grafikchips verfügen über
681 Millionen Transistoren, über
integrierte Streamprozessoren, über
Microsofts Direct X10 Grafik API,
sowie das Unified Shader Modell
4.0. Am 2. Mai 2007 stellte nVIDIA
sein neues Flagschiff die GeForce
8800 Ultra vor dies war die erste
Single Ultra Grafikkarte seit dem
erscheinen der GeForce 6800 Ultra.
Die nVIDIA 8800 Ultra GPU hat ein
eigenes Stepping bekommen, was sich
nicht nur mit der Bezeichnung A3
von den anderen G80 GPUs absetzt
es wurde gerade für das verwenden
von sehr hohen Taktraten für
die G80 GPUs optimiert.
Diese
nochmal mit höheren Taktraten
ausgestatte Grafikkarte stellte
sich somit an die Spitze vor Geforce
8800 GTS 640/320 MB und der bis
dato schnellsten Geforce 8800 GTX.
Das der G80 Chip noch einiges an
Übertaktungspotenzial aufweist
kann man an den bis heute erschienenen
OC Varianten der verschiedenen Hersteller
wie z.B. MSI, XFX, Point of View
und anderen erkennen.
Während die GeForce 8800 GTX
GPU mit 575 MHz getaktet ist und
ihr kleiner Bruder GeForce 8800
GTS mit nur 500 MHz daherkommt besitzt
die Standard GF8800 Ultra sogar
einen Takt von über 600 MHz
genauer gesagt eben 612 MHz. Alles
ist hier bei der "Ultra"
ein wenig höher getaktet so
z.B. der auf der Platine verbaute
Speicher, anstatt 900 MHz DDR (effektiv
1,8 GHz) sind
es 1080 MHz DDR (effektiv
2,16 GHz) und
die internen in der GPU verbauten
Streamprozessoren takten anstatt
mit 1,35 GHz mit 1,512 GHz.
Ansonsten
ist die Ultra sonst mit dem Vorgänger
GeForce 8800 GTX identisch. Sie
besitzt 128 Streamprozessoren und
ebenfalls einen 768 MB grossen Videospeicher
on Board, der immer noch auf dem
GDDR3 Standard beruht. Die verbauten
Speichermodule sind auch mit 384
Bit an die G80 GPU gebunden.
Auch
die Ultra
Karte von nVIDIA verfügt natürlich
über verbessertes AntiAliasing
und anisotropische Texturfiltermethoden.
Zum einen wäre das CSAA zu
erwähnen, welches der GPUs
ermöglicht, im 16xQ Modus brauchbare
Geschwindigkeiten gerade in hohen
Auflösungen zu liefern. Außerdem
können diese Grafikkarten HDR
mit AntiAliasing kombinieren, was
den Vorgängerkarten der GeForce
7 Serie verwehrt blieb und einigen
Spielern von z.B. den Rollenspielboliden
"Oblivion" die Möglichkeit
nahm HDR-Effekte (High-Dynamic-Range)
mit zusätzlicher Kantenglättung
zu spielen.