
Einleitung:
Völlig unerwartet
flatterte ein GeForce 7900 GT Grafikkarte,
der Nachfolger der GeForce
7800 GT in unsere Redaktion.
Wir liessen es uns natürlich
nicht nehmen, diese für euch
auf Herz und Nieren zu prüfen.
Auch dieses Exemplar bekamen wir
direkt von MSI
Deutschland und dafür ein
herzliches Dankeschön. Die
Grafikkarte hört auf den Namen
MSI NX7900GT-VT2D256E und wurde
von uns wie gewohnt mit einigen
Grafikkarten verglichen, darunter
die GeForce 7800 GTX & GeForce
7800 GT, eine Radeon X1800XL und
einigen weiteren Karten.
Wir haben ein wenig
an unserem Benchmarkparkur geschraubt.
Das Feature "HDR" (High
Dynamic Range) spielt in Games wie
Need for Speed "Most Wanted"
oder The Elder Scrolls 4 "Oblivion"
eine immer grössere Rolle.
Mit dem Erscheinen der GeForce 6800
Serie von nVIDIA (Die es zwar beherrscht
aber nicht schnell genug rendern
konnte) gibt es nun 3DMark 06 und
den quitschbunten Fun Shooter "Serious
SAM II" in unseren Testreihen.
Beide 3D Anwendungen
verfügen über besagtes
HDR Rendering und dies sollte auch
bei uns nicht als Testkriterium
fehlen. Aber mehr dazu findet Ihr
im Abschnitt Benchmarks im späteren
Verlauf unseres Reviews.
Der
GeForce 7900 GT Grafikchip
Beim GeForce 7900
GT & GeForce 7900 GTX Codename
"G71" kann man von einem
Upgradechip sprechen, da es nur
kleinere Veränderungen bei
den Chips gibt und an der eigentlichen
Architäktur keine Neuerungen
gegenüber den Vorgängern
zu verzeichnen sind.
nVIDIA hat die GPU
nun auf 0,09 Mikron verkleinert,
was wieder zur Verbesserung der
Wärmeentwicklung beitragen
dürfte. Der GeForce 7900 GT
als auch sein grosser Bruder der
GeForce 7900 GTX verfügen über
24 Pixelpipelines und 8 Vertexshadereinheiten
die es auch im G70 (GeForce 7800GTX)
gibt.
Der kleinere von den
beiden neuen 7900er Chips ist besagter
GeForce 7900 GT, der sich vom grösseren
Modell durch die Taktraten und den
verbauten Speicher unterscheidet,
so hat der GeForce 7900 GT 450 MHz
GPU Takt (200 MHz) weniger als der
GeForce 7900 GTX und 660 MHz DDR
(x2 effektiv) Speichertakt bei einer
Zugriffszeit von 1,4 ns.
Der verbaute Speicher
verfügt im Gegensatz zum GeForce
7900 GTX nur über 256 MB, nVIDIAs
derzeitiges Topmodell hat doppelt
soviel RAM, was erstens eine niedrigere
Zugriffszeit besitzt und daraus
resultierend höhere Taktraten
aufweist. Der Hersteller taktet
den 512 MB grossen GDDR3 Speicher
mit 800 MHz DDR (x2 effektiv 1,6
GHz) bei einer Zugriffszeit von
nur 1,1 ns. Der GeForce 7900 GT/GTX
entspricht bis auf wenige Details
dem GeForce 7800 GTX, den wir ja
schon im Sommer 2005 getestet haben.
Der Chip basiert auf
dem DirectX 9c Standard und unterstützt
das Shadermodell 3.0, doch auch
Microsofts neue Grafikschnittstelle
WGF (Windows Graphics Foundation)
wird in der Version 1.0 gemeistert.
Somit ist dieser Chip "Longhorn"
(Windows Vista) ready. Weitere Infos
zum G71 Grafikchip findet ihr hier.
Und hier gibt es noch Informationen
zur CineFX
Engine 4.0.