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mad-moxx enhanced: X800
Pro ViV0 @ XT 500 MHz Review
Einleitung:
Nach einer für
Internetseiten wirklich langen Pause
von fast 3 Monaten, melden wir uns
mit einem interessanten Grafikkarten
Review zurück. ATi und nVIDIA
haben im Frühjahr ihre neue
Grafikchip Generation vorgestellt,
bei nVIDIA die GeForce 6800 Serie
und bei ATi die X800er Reihe, doch
bis zum heutigen Tag gibt es von
den High End Grafikkarten so gut
wie keine Modelle zu kaufen. Wir
haben uns deshalb eine mad-moxx
enhanced X800 Pro @ XT 500 MHz mit
ATi`s Radeon X800 Pro näher
angesehen. Die Firma Computation
Systemhaus GmbH, hat sich auf das
Tunen und Modifizieren von Grafikkarten
spezialisiert und vertreibt unter
der Shoping Plattform
mad-moxx (ehemals Radeon-Shop)
seine Grafikkarten-Produkte. An
diese Stelle vielen Dank für
die Leihgabe der Testgrafikkarte.
Unsere Testkarte ist
wie der Name schon verrät nicht
einfach eine ATi Radeon X800 Pro,
sondern eine per Biosmod modifizierte
Karte auf dem Leistungsniveau einer
ATi X800 XT mit freigeschalteten
16 Pixelpipelines, 256 MB GDDR3
Speicher (Zugriffszeit: 2.0 ns)
und natürlich den mittlerweile
obligatorischen 256 Bit Speicherinterface.
Desweiteren ist der Speicher der
Karte mit 540 MHz (1080 MHz DDR)
getaktet, was sie doch noch ein
wenig von der Radeon X800 XT von
ATi unterscheidet, denn der Standart
Takt beträgt hier eigentlich
500 MHz (1000 MHz DDR). Im Gegensatz
zur Standartkühlung verwendet
mad-moxx einen Arctic Cooling Silencer
4 VGA Kühler, der durch gute
Kühlleistung und sehr leiser
Lüfterlautstärke beeindruckt
und auch High End Karten prima kühlt.
Weitere Einzelheiten dazu findet
ihr in unseren Eigenschaften zu
Karte.
Wir haben uns bei
dieser Grafikkarte erstmal nur für
einem Einzeltest entschieden, da
wir durch die Änderung an unserem
Benchmarkparkur, der durch neuere
Spiele wie Doom 3, FarCry und UT
2004 erneuert wurde, leider noch
keine Vergleichsdaten mit anderen
Grafikkarten bei den neuen DirectX
9 Benchmarks haben.
Technische Informationen
zur ATI X800 Serie
Während ATi beim
Radeon 9800 XT (Codname R360) eigentlich
nur ein "Tuning Upgrade"
verwendete, sind die neuen Chips
der X800er Serie (Codename R420)
wesentlich komplexer verändert
worden. Die Chiparchitektur verfügt
nun über bis zu 16 Pixelpipelines
mit 6 Vertexshadereinheiten und
wird mittlerweile im ausgereiften
0,13
Micron low-k dielectric Verfahren
hergestellt. Es gibt 3 Vertreter
der neuen Chipgeneration, den Radeon
X800 Pro, den Radeon X800 XT und
den Radeon X800 XT PE die sich durch
Taktraten und Anzahl der Pixelpipelines
unterscheiden, so ist der kleinste
Vertreter X800 Pro im Gegensatz
zur X800 XT und X800 XT PE Variante
nur mit 12 Pixelpipelines und niedrigerem
Chip und Speichertakt versehen.
Während nVIDIA schon auf die
neuere Pixel und Vertexshader in
Version 3.0 setzt, lies ATi es bei
der Version 2.0 bewenden und meinte
die Version 2.0 reicht momentan
und in naher Zukunft völlig
aus.
Dieses Diagramm verdeutlicht das
Innenleben der neuen X800 Chipgeneration.
Die
neuen Features des X800 Cores:
Smothvision HD
Es wurde eine neue
Texturkompression namens 3Dc integriert
die bis zu 30 MB grosse Maps im
4:1 Verfahren komprimieren kann
und für deutlich detailreichere
3D Modelle sorgen soll, durch die
plastischere Darstellung die von
den Texturen mietgeliefert wird.
Das neue Komprimierungsverfahren
ermöglicht den Spiele-Entwicklern
dabei den Einsatz noch grösserer
Texturen als bisher.
Der Next-Generation
3D Beschleuniger unterstützt
2x, 4x und 6x Anti Aliasing. Die
einzigste gravierende Neuerung beim
Anti Aliasing ist das "Temporal
AntiAliasing". Hierbei werden
2 unterschiedliche 4x Muster immer
im Wechsel genutzt. Da das menschliche
Auge sehr träge ist nimmt er
also ein "echtes" 8x AA
war. Die neue Technik kann auch
bei 2x und 6x eingesetzt werden.
Allerdings ist die neue Technik
auch nicht ganz problemlos: Sinkt
die FPS-Rate unter 30-40 FPS, fängt
das Bild an zu flimmern. Doch hier
schafft der Treiber Abhilfe, indem
er unter der kritischen Grenze das
Temporal AntiAliasing abschaltet.
In Sachen Anistropem Texturfilter
gibt es beim X800 nichts neues,
so kommt auch hier 2x/4x/8x/16x
AF, wie schon beim 9800XT zum Einsatz.
Smart Shader HD
Da dem R420 Shader
in der Version 3.0 fehlen, musste
sich ATi hier etwas ausdenken, um
dem Next-Generation Chip von nVIDIA
in Sachen Shaderperformance Paroli
bieten zu können. So wurde
in den X800 eine verbesserte 2.0
Architektur integriert. Die überarbeiteten
Pixelshader sorgen mit nun 32 statt
nur 12 Registern dafür, dass
Wartezeiten, die durch Textur-Ladevorgänge
hervorgerufen werden, effektiver
genutzt werden. Auch die Länge
der Shader-Instruktionen wurde von
maximal 160 auf das fast 10fache
vergrößert. Nun kann
der ATi Chip Shader mit einer Länge
von bis zu 1536 Instruktionen (je
512 Vektor-, Skalierungs- und Textur-Befehle)
verarbeiten. Allerdings ist dieses
Feature nur für Grafikanwendungen
nützlich, denn Spiele verwenden
laut ATi, nur Shader-Programme bis
maximal 40 Shader-Instruktionen.
Auch der X800 nutzt seine Pixel-Shader
zur Video Beschleunigung, wie z.B.
MPEG 1/2/4 oder auch WMV-Dekompression.
Ein weiteres Diagramm
das die Pixelshader Engine des X800
zeigt.
Hyper Z HD
ATi setzt beim neuen
Chip auch auf eine Neuigkeit in
Sachen Bandbreitenoptimierung. Hier
kommt nun "Hyper Z HD"
zum Einsatz, das bewirkt, dass bis
zu 256 nicht sichtbare Pixel in
einem Taktzyklus verworfen werden.
Zudem ist es nun in allen Auflösungen
bis 1920x1080 Pixel möglich
und desweiteren werden Stencil Shadows
beschleunigt (z.B. wie in Doom III,
ähnlich dem Hyper Shadow von
nVIDIA). Auch das verbesserte 256
Bit Speicherinterface, bestehend
aus vier 64 Bit Kanälen, das
über teils programmierbare
Crossbars verfügt soll eine
deutliche Leistungssteigerung bringen.
Unterstützt wird, wie schon
beschrieben GDDR3, aber der X800
kann auch noch mit DDRII und alt
herkömmlichen DDRI Speicher
umgehen.
Video Shader HD
Hier kommen, wie schon
oben beschrieben, die Pixel Shader
als De- und Encoder zum Einsatz
und auch eine neue Technik namens
"Videosoap" kommt zum
Einsatz. Videosoap reduziert Bildrauschen
von Videos, die man über den
Video-In Anschluss der Grafikkarte
aufgenommen hat. Wir habern die
wichtigsten Eckdaten der ATi Radeon
X800 Serie in einer Tabelle zusammengefasst.
1. Immer nur
den neusten offiziellen.
2. Es muss immer der aktuellste sein! (auch
Beta)
3. Ich ändere nur selten meine Treiberversion.
4. Treiber was ist das?
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