Nach längerer Zeit und dem
wiederholten Anfragen der Leser,
die Overclocking bei Grafikkartentests
wünschen, haben wir der neuen
Grafikkarte mit GeForce 6800 LE
Chip mal wieder tüchtig eingeheizt.
Was man so an mehr Leistung aus
der Grafikkarte quetschen konnte
erfahrt ihr hier. Um die Karte
zu übertakten mußte
erstmal mit dem kleinen aber nützlichen
Registreihack "Coolbits"
das OC-Menü der Grafikkarte
im Treiber freigeschaltet werden.
Die GeForce 6800LE
ist ja wie schon Anfangs erwähnt
mit 300 MHz GPU und 350 MHz DDR
Speichertakt versehen. Am Speicher
kann man nicht viel drehen, da
hier durch die 2,86 ns Zugriffszeit
dem Overcklocking Grenzen gesetzt
sind. Bei der GPU ist das ein
wenig anders, da sie direkt vom
GeForce 6800 Ultra abstammt könnte
man vermuten das hier durchaus
mehr heraus zu holen ist. Und
tatsächlich lies sich die
GPU um satte 80 MHz übertakten,
was ein Leistungszuwachs von satten
21% ist. Wir schafften durch weitere
OC Versuche einen Höchstwert
von 392 MHz, doch leider zeigten
sich Bildfehler, so dass wir hier
wieder auf die stabilen 380 MHz
zurück kehren mußten.
Beim Speicher ging erwartungsgemäß
nicht soviel, wie bei der GPU
doch immerhin bekamen wir ihn
auf 415 reale MHz was eine Steigerung
der Taktrate von 65 MHz, oder
ein Zuwachs von 15,66% bedeutete.
Auch hier ging es eigentlich ein
wenig höher auf gute 427
MHz, was allerdings durch die
schlechten Latenzen des Speichers
zu einem Leistungseinbruch in
den Benchmarks führte. Und
somit wurde der Speicher auch
ein wenig auf 415 MHz herunter
gefahren.
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Standardtakt
(Chip/Speicher)
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Erreichter
OC Takt (Chip/Speicher)
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300
MHz/350 (700 MHz DDR)
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380
MHz/415 (830 MHz DDR)
(Max. erreichter Takt 392/854
MHz DDR)
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Prozentuale
Zunahme: CHIP +21% , SPEICHER
+15,66%
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Das die neue nVIDIA
GPU 6800 LE (NV40) super mit den
höheren Taktraten skaliert,
konnten wir an den guten Leistungssteigerungen
in den nachfolgenden Benchmarkmessungen
erkennen. Aber seht selbst. :-)
FarCry OC Benchmarks:

Hier kann man sagen
80 MHz mehr GPU Takt lohnen sich
eindeutig, denn beide Testdurchläufe
bringen ein Leistungsplus. Besonders
FSAA und AF profitieren vom Overclocking,
die WinFast A400 LE TDH gewinnt
rund 8 fps das ist ein Leistungszuwachs
von 21,7%.

Auch hier zeigt
sich wieder, dass die Leadtek
WinFast A400 LE TDH Karte bei
eingeschaltetem FSAA und AF mehr
von Overclocking profitiert. Eine
Steigerung von rund 4 fps sind
umgerechnet ca. 19,8% mehr Leistung.
UT2004 OC Benchmarks:

In UT2004 zeigt
sich die Karte auch wieder beflügelt,
bei der reinen Performancemessung
ohne FSAA und AF kommt ein Leistungszuwachs
von satten 35 fps, oder auch 14,8%
zustande. Mit eingeschaltetem
FSAA und AF wächst der Vorsprung
in der Leistung nochmals an hier
sind es gute 17.8%.

In der 1600er Auflösung
liegt der Vorteil diesmal im Performancebereich
ohne FSAA und AF hier wächst
der Vorsprung der übertakteten
WinFast A400 LE auf rund 25 fps,
das sind gute 21% mehr. Bei eingeschaltetem
FSAA und AF leigt der Leistungszuwachs
bei guten 7,5%.
CodeCreatures
OC Benchmarks:

In der reinen Performancemessung
ohne FSAA und AF legt die Karte
durch Overclocking nur ein schlappes
Bild pro Sekunde zu. Während
im Qualitätsmodus mit eingeschaltetem
AntiAliasing 5,2 fps drin sind
und die WinFast A400 LE TDH somit
bis zu 17% in der Leistung zunimmt.

In der 1600er Auflösung
profitiert wieder der Qualitätsmodus
vom Overclocking, die FSAA Leistung
der Karte steigt um 18,2%. Während
es im Performancemodus gerade
wieder nur ein Frame ist.
Doom 3 OC Benchmarks:

In der OpenGL Messung
unter Doom 3 läßt sich
auch in der reinen Performancemessung
ein kleiner Vorsprung erkennen,
denn die Leistung der Grafikkarte
steigt um 3,7%. Doch auch bei
diesen Messungen kommt wieder
der Qualitätsmodus mit einem
dicken Plus davon, denn die Leistung
der Leadtek WinFast A400 LE TDH
steigt um 8,7 fps das ist ein
Zuwachs von ca. 17,9%.

Auch in der 1600er
Auflösung zeigt sich eine
Verbesserung der Framerate, hier
steigt auch die Leistung der Karte
ohne Qualitätssettings im
Performancemodus deutlich an,
denn eine Zunahme von 9,2 fps
sind schon ein extreme gutes Ergebnis,
der Leistungsgewinn liegt bei
18,4%. In der Qualitätsmessung
mit eingeschaltetem FSAA und AF
legt die Karte noch einen Tick
stärker zu und schafft eine
Leistungssteigerung von sehr guten
10,3 fps, das ist ein Gewinn in
der Leistung von stolzen 31,7%!
Overclocking
Fazit:
Das Übertakten
der WinFast A400 LE TDH Grafikkarte
von Leadtek lohnt sich in jedem
Fall, da die Karte besonders in
der AntiAliasing Leistung enorme
Zugewinne verbuchen kann, hier
lag die durchschnittliche Leistungssteigerung
zwischen 17 - 21%. Die reine Performanceleistung
lies sich nicht so deutlich verbessern,
hier lag die durchschnittliche
Steigerung bei rund 8 - 10%. Die
NV40 GPU profitiert enorm bei
eingeschalteten Qualitätssettings,
denn Spitzenwerten von 21 - 31,7%
sind doch ein sehr gutes Ergebnis!