
UT2004 ist der Nachfolger von UT 2003
von Epic Games basiert wie der Vorgänger
auf der Unreal Warfare Engine und kann
durch die hohe Anzahl an Polygone, hochdetaillierte
Levels und sehr detailreiche Charaktere
glänzen. Es wurden sehr viele neue
Partikeleffekte eingebaut, wie z.B.
der dynamische Rauch, der von durchfliegenden
Raketen verwirbelt wird und nicht einfach
starr stehen bleibt. Ausserdem gibt
es Wettereffekte, brechendes Glas und
wehendes Haar, dies sind ebenfalls ein
Markenzeichen der Pixel und Vertexshader
Effekte, die in die Engine implementiert
wurden. Wir verwendeten hier nur den
Flyby Bench von Umark 2004 der sehr
grafikintensive und dadurch für
unsere Zwecke mehr als geeignet ist.

Im Ego Shooter UT2004
mit der 1024x768er Auflösung zeigt
die Leadtek A400 LE TDH mit 200 fps
ohne AntiAliasing und Anisotropem Texturfilter
ein sehr starkes Ergebnis und lässt
die GeForce FX 5900 XT so stehen wie
wir es schon bei FarCry erwartet hätten.
In der mittleren Qualität kann
sie zwar wieder die Führung gegenüber
der GeForce FX 5900 XT übernehmen,
liegt hier aber nur mit 2 fps vorn was
doch ein wenig enttäuschte. In
der Full Quality Messung mit maximalem
AntiAliasing und 16 fachem Anisotropem
Texturfilter muss sie sich sogar der
GeForce FX 5900 XT geschlagen geben
die hier nur mit 8x AF rendert, aber
erstaunlich ist es schon wie die GeForce
FX 5900 XT mit der neuen Einsteigerklasse
von nVIDIA mithalten kann! Gegen die
Radeon X800 XT sieht die WinFast A400
LE TDH aber erneut sehr blaß aus.

Auch in 1600x1200 bringt
die GeForce 6800 LE von Leadtek ein
richtig gutes Ergebnis mit 94 Frames
pro Sekunde schlägt sie die GeForce
FX 5900 XT mit rund 33% an mehr Leistung
aus dem Feld. Im mittleren Qualitätsdurchgang
sieht das Ganze leider wieder anders
aus die GeForce FX 5900 XT läßt
sich mit nur knapp 4 fps Verlust gegenüber
der Leadtek A400 LE TDH zurückfallen
was eindeutig für die gute Leistung
der FX 59x Genration von nVIDIA spricht.
Man hat wohl doch ein wenig zuviel an
der Architektur des GeForce 6800 LE
herumgeschnitten, was die Karte mit
diesem nur knappen Sieg quittiert. Auch
in der höchsten Qualitätsstufe
mit maximalen FSAA und AF Werten kann
die GeForce 6800 LE nicht gegen die
GeForce FX Konkurrenz punkten und muss
sich hier zum zweitenmal die Krone des
Sieges entreißen lassen und verliert
mit knapp 2 fps zu Gunsten der GeForce
FX 5900 XT.