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Fazit zur Leadtek WinFast A400
LE TDH
Dies war unser erstes Vorserienmodell
und es hinterließ einen guten Eindruck.
Was heißt hier eigentlich Vorserienmodell?
Die Karte die bei uns in der Redaktion ankam,
war im Grunde genommen eine GeForce 6800
LE OEM Karte, wie man sie schon seit 1 bis
2 Monaten in Komplettsystemen und Internetshops
kaufen kann. Der Unterschied zur OEM Variante
liegt darin, dass Leadtek einen Air Surround
Sandwich Kupferkühler bei diesem Modell
einsetzt, wie er auch bei der GeForce 6800
Non Ultra Grafikkarte (WinFast A400 TDH-
die sich längst im Handel befindet)
Verwendung findet. Denn auf den OEM Karten
befand sich bis dato eine nVIDIA Standard
Referrenzkühlung.
Das Kühlsystem der Leadtek
A400 LE TDH hat uns im Grunde gut gefallen,
da es auch beim Übertakten die Karte
nicht zu heiß werden lies. Was uns
stutzig machte war, dass der aktive Lüfter
in der Kühlkonstruktion viel zu hoch
angesetzt wurde. Auf unsere Anfrage bei
Leadtek Deutschland bekamen wir zur Antwort,
dass dies kein Fehler sei. Man verwende
die gleiche Anordnung des Lüfters schon
bei der WinFast A400 TDH (GeForce 6800 Non
Ultra). Und tatsächlich, eine WinFast
A400 TDH die jetzt bei uns eingetroffen
ist, verwendet genau die gleiche Kühlkonstruktion
mit dem leicht versetzten Lüfter.
Der Lüfter kühlt
zwar das Kupferkühlblech unter der
die GPU sitzt, doch uns schien es dass durch
den nach oben versetzten Lüfter die
Kühleffizienz der Konstruktion darunter
leiden könnte. Bei unseren Leistungsmessungen
hatten wir Raumtemperaturen zwischen 20
und 22° und die GPU Idle Temperatur
pendelte sich bei 61° ein. Dieser Temperaturwert
bestätigte eigentlich unsere Vermutung,
doch nach intensiven Tests mit den Spielen
Doom 3, Far Cry, UT 2004 usw. konnten wir
lediglich einen Temperaturanstieg von maximal
4 Grad feststellen, was dem neuen Kühldesign
von Leadtek doch eine sehr gute Leistung
bescheinigte.
Die WinFast A400 LE TDH überzeugte
durch gute Übertaktbarkeit, sie erreichte
bei uns eine sehr gute "Pro MHz Leistung",
die wir noch bei keiner anderen Grafikkarte
gesehen haben. Leistungszuwächse bis
zu 31% waren sehr beachtlich. Besonders
die OC Leistung bei eingeschalteten Qualitätssettings
mit FSAA und AF war sehr beeindruckend.
Da unserer Testkarte keine
Ausstattung in Form von Treiber CD, Software,
Spielen, Handbuch und Kabeln bei lag, haben
wir diesmal die Ausstattung komplett weggelassen,
da diese Karte aber die selben Beigaben
wie die WinFast A400 TDH besitzen wird,
könnt ihr euch hier alle Dreingaben
anschauen.
Die WinFast A400 LE TDH Grafikkarte
bekommt auf Grund ihres Vorserienstatus
keine Testwertung. Nichts desto Trotz erreichte
sie durch ihre blendenden OC-Leistungsergebnisse
und die erreichte Taktfrequenz von 380 MHz
Chip- und 415 MHz Speicher unseren begehrten
Overcklockers Dream Award verliehen. Die
Karte wird zu einem Preis von 299 Euro in
der letzten Oktoberwoche 2004 im Handel
erhältlich sein.
Wer die GeForce 6800 LE als
OEM Version bei Ebay oder Geizhals.at erwischt,
kann für einen recht günstigen
Preis 215 bis 230 Euro eine leistungsstarke
Grafikkarte erwerben, die sich zudem gut
Übertakten lässt. Mit entsprechender
Wasserkühlung wäre sicherlich
noch einiges mehr drin gewesen. Mit ihrem
256 Bit Speicherinterface bietet sie einen
guten Einstieg in die 6800er Welt. Theoretisch
wäre es möglich 4 bis 8 weitere
Pixelpipelines per Softmod freizuschalten,
leider stand uns zum Testzeitpunkt keine
passende Version des Tweak und Softmod Tools
"Rivatuner" zu Verfügung.
In Anbetracht der noch schlechten Chipausbeute
ist es allerdings fraglich ob dies aktuelle
Karten überhaupt zulassen. Wer also
in nächster Zeit plant auf den 6800er
"Zug" aufzuspringen und sich nicht
vor dem Übertakten bzw. Softmodden
scheut, könnte durchaus eine passable
Leistung zu einem vergleichsweise günstigen
Preis erwischen.

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Meinung
der Redaktion: Leistungsbeurteilung
des nVIDIA GeForce 6800 LE GPU
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Die
GeForce 6800 LE GPU basiert auf
der aktuellen NV40 Chiparchitektur
und gehört somit zur Einsteiger
Klasse der nVIDIA High End GPUs.
Nie haben wir eine größere
Leistungsdifferenz zwischen einer
aktuellen High End Karte (wie in
unserem Beispiel eine modifizierte
Radeon X800 Pro @ XT) und der High
End Einsteigerklasse GeForce 6800
LE gesehen. War es möglich
mit einer GeForce FX 5900 XT Grafikkarte
und ein wenig Overclocking fast
die Werte einer Radeon 9800 Pro
oder einer Geforce FX 5900 Ultra
zu erreichen, so ist dies mit der
6800 LE allein schon aufgrund ihrer
abgespeckten Chiparchitektur (4
Pixelshader Einheiten und 8 Pixel
Pipelines) und dem verwendeten älteren
DDR I Speicher (Radeon X800 XT verwendet
GDDR3 Speicher @ 500 MHz) nicht
möglich.
Wenn
man ehrlich ist, könnte man
den GeForce 6800 LE Grafikchip eher
als ein Grafikprodukt im oberen
Mainstream Markt ansehen. Dennoch
löblicherweise setzte sich
die GeForce 6800 LE Grafikkarte
gegenüber der GeForce FX 5900
XT in fast allen Benchmarks durch.
Wenn es um die reine Performance
ohne FSAA und AF ging, war der klare
Sieger die GeForce 6800 LE. Wenn
man die Qualitätssettings FSAA
und AF hinzuschaltete, schrumpfte
der Vorsprung der GeForce 6800 LE
gegenüber der GeForce 5900
XT erheblich, so dass man meinen
könnte, man hat es hier eher
mit einem Kopf an Kopf Rennen zu
tun, als mit der viel gepriesenen
und hochgelobten NV40 GPU. Bis auf
das Spiel Doom 3 das von der nVIDIA
NV40 GPU wirklich profitiert kam
sie doch in allen anderen Benches
eher schlechter weg als wir erwartet
hatten. Euer 3DChip-Team
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Hier wollen wir uns nochmals
herzlich bei Leadtek
Deutschland für die Bereistellung
der WinFast A400 LE TDH Vorserienkarte bedanken,
des weiteren gilt unser Dank MSI
Deutschland die uns für diesen
Test eine FX 5900XT Grafikkarte mit 128
MB zur verfügung stellten. Und nochmals
Danke an Leadtek Deutschland, für die
Bereitstellung des WinFast K7NCR18D PRO2
Mainboards.
Habt Ihr noch Fragen zum
Review? Antworten gibt es im Forum.
Günstigster Preis der
Leadtek WinFast A400 LE TDH Grafikkarte
gefunden mit LivePrice von Preisroboter.de

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Grafikkarten
Review Copyright Oktober 2004 by 3DChip
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und Diagrammdesign Copyright Oktober
2004 by Jesse
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Hardwaretests
und Fotos Copyright Oktober 2004 by
Jesse
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Autor:Frank
Jaspers
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