
Hallo liebe Leserinnen
und Leser,
willkommen bei unserer
zweiten Ausgabe der Grundlagenserie
diesmal zum Thema: Einblick in die
LCD-Technik bei TFT Displays. Habt
ihr euch nicht schon öfter
gefragt, wie so ein LCD Monitor
funktioniert? Dann lest weiter hier
erfahrt ihr mehr dazu.
Die Funktionsweise
eines TFT-Monitors
In diesem Artikel
möchten wir die grundlegende
Funktionsweise eines TFT-Monitors
aufzeigen und erklären wie
er aufgebaut ist. Ein TFT Monitor
wird in zwei Abschnitte unterteilt:
Den Fuß, welcher
das Panel trägt, und bei manchen
Modellen auch die Anschlüsse
beherbergt. Und dem Panel, dem eigentlichen
LCD Monitor mit den Knöpfen
und der Bildfläche.
Der Begriff "LCD"
steht für Liquid Cristal Display
(Flüssigkristallbildschirm).
Ein LCD- oder auch TFT Monitor nutzt,
wie der Name schon sagt Flüssigkristalle
zur Darstellung der Farben und des
Kontrastes. Ganz hinten im Panel
befinden sich mehrere Leuchtstoffröhren
welche durch verschiedene Mechanismen
(u.a. Spiegel) für eine gleichmäßige
Ausleuchtung sorgen. Vor diesen
Leuchtstoffröhren liegt ein
Polarisationsfilter welcher nur
die ausgerichteten Lichtstrahlen
hindurchlässt. Den Sinn dieses
Filters werden wir später erörtern.
Nun kommt eine Glasscheibe,
welche die Flüssigkristalle
von den hinteren Bauelementen abtrennt,
und das Licht noch einmal filtert.
Und nun kommt der Polarisationsfilter
ins Spiel. Wird an einem Flüssigkristall
eine Spannung angelegt, so dreht
sich dieser um seine eigene Achse,
und bricht das Licht der Leuchtstoffröhren.
Die Stärke der Brechung hängt
von der Stärke der Spannung
am Kristall ab. Je nach Stärke
der Lichtbrechung entsteht ein anderer
Farbton.
Der gebrochene Strahl
durchdringt eine weitere Glasscheibe,
welche die Flüssigkristalle
von den vorderen Teilen abtrennt
und das Licht ebenfalls noch einmal
filtert. Die Glasscheiben verhindern
zusammen, dass die Kristalle in
die umliegenden Bauelemente laufen,
und diese beschädigen. Es ist
eine gleichmäßige Menge
von Kristallen zwischen den Scheiben
notwendig, denn sonst würde
sich das Licht ungewollt brechen.
Diesen Effekt sieht man wenn man
leicht auf die Oberfläche des
TFTs drückt: Das Bild verfärbt
sich kurzzeitig an dieser Stelle.
Schaltzeiten eines
TFT-Monitors
Dieser Effekt, auch
unter Response-Time oder einfach
nur Reaktionszeit bekannt, beschreibt
die Intensität des Schlierens
eines TFT-Monitors. Dies wird durch
die Flüssigkristalle verursacht,
welche eine gewisse Zeit brauchen,
um sich korrekt auszurichten, und
so den gewünschten Farbton
zu erzeugen. Dieses Phänomen
spielt jedoch bei heutigen guten
Monitoren (wie z.B. der SyncMaster
Reihe von Samsung) kaum noch eine
Rolle, denn sie liegen meist unter
15ms. Diese Reaktionszeit hängt
von den verschiedenen Paneltypen
ab, welche ich jetzt kurz erläutern
möchte:
Auf der nächsten
Seite unserer Einführung in
die LCD Technik, haben wir noch
die verschiedenen Displaytypen für
euch zusammengestellt und gehen
auf deren Technik ein.