
Vier Monate nach der Einführung
der High End Grafikchips GeForce 6800
Ultra / GT / Extreme kündigt nVIDIA
nun 2 neue 3D Chips für den Mainstreammarkt
an. Am Start sind der NV43, oder auch
GeForce 6600 und der schnellere Bruder
NV43 GeForce 6600 GT. Beide Chips basieren
auf dem NV40 mit DirectX 9c Support und
Pixel- und Vertexshader in der Version
3.0. Im Gegensatz zum High End Chip der
6800er Serie verfügen diese Chips
nur über 128 Bit Speicheranbindung,
werden aber im kleineren 0,11 Micron Herstellungsverfahren
bei TSMC gefertigt. Das wiederum führt
zu kühleren GPUs aufgrund der kleineren
Fertigungsstrukturen.
Der
GeForce 6600 GT
Mit 146 Millionen Transistoren
hat nVIDIA diese GPU eindeutig kleiner
angesetzt, das läßt sich auf
die Reduzierung von 16 auf nur 8 Pixelpiplines
in der GPU-Architektur zurückführen.
Die neue Mainstream GPU die den GeForce
FX7500 Ultra beerben wird, ist zudem mit
nur 0.11 Mikron Fertigungsverfahren eindeutig
kleiner als der Vorgänger und wird
bei TSMC hergestellt. Der Grafikchip wird
mit 500 MHz angesteuert, zur Seite steht
ihm hier der neue GDDR3 Speicher, der
sich schon bei der GeForce 6800er Serie
bewährt hat, welcher mit 500 MHz
(1000 MHz DDR) getaktet wird. Die Anbindung
erfolgt hier nur mit 128
Bit Speicherinterface, was die
GPU deutlich von der hauseigenen Konkurrenz
herabsetzten wird. Die Karten wird es
mit 256 MB bzw. 128 MB großem Speicher
geben, je nach Hersteller und wird rund
199 Euro kosten. Neu ist bei diesem Chip,
dass integrierte SLI Interface, welches
es ermöglicht, 2 GeForce 6600 GT
Grafikkarten über ein Dual PCI Express
16x Interface miteinander zu verbinden,
die sich dann beim Bildaufbau gegenseitig
unterstützen. Die passenden Mainboards
mit dieser Technik plant nVIDIA im 3 Quartal
2004 mit dem nForce 4 Mainboardchipsatz
vorzustellen.
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Eine GeForce 6600 GT Grafikkarte
im Referenzdesign, hier in einer PCI Express
Ausführung, es soll aber auch noch
AGP 8x Versionen von nVIDIAs Boardin Partnern
geben. Oben auf der Karte sieht man den
SLI Anschluß zum Verbinden mit der
2. GeForce 6600 GT Karte.
Der
GeForce 6600
Dieser 3D Chip mit dem Codnamen
NV43 verfügt wie sein schnellerer
Bruder 6600 GT über DirectX 9.0c
mit Pixel- und Vertexshader 3.0 Support,
hat ebenfalls 8 Pixelpipelines und wird
mit einem niedrigerem Speichertakt von
nur 275 MHz (550 MHz DDR1) auskommen müssen.
Die Karten werden im Gegensatz zu den
6600 GT Vertretern mit DDR 1 Speicher
und rund 128 MB Größe ausgestattet.
Diese Grafikkarte bildet das neue Schlußlicht
im nVIDIA Mainstream Segment und wird
nicht als SLI Variante in den Händlerregalen
stehen. Die Taktraten belaufen sich auf
300 MHz GPU und ca 275 MHz Speichertakt
je Hersteller. Aufgrund von fehlendem
SLI Support und nur DDR1 Speicherunterstützung
kann man bei diesen Karten mit deutlich
niedrigeren Preisen rechnen.
Eine GeForce 6600 Grafikkarte
im Referenzdesign, hier in einer PCI Express
Ausführung, es soll aber auch noch
AGP Versionen von nVIDIAS Board in Partnern
geben.
Einige
der neuen Features der 6600 / GT Architektur