Sämtliche Fachmedien sprachen monatelang
nur vom "Napalm",
heraus gekommen war der
VSA-100. Wobei VSA für Voodoo Scalable
Architecture stand. Man konnte also erkennen,
dass 3dfx der Erfolgslinie Voodoo treu
blib und, anders als beim Konkurrenten
NVIDIA, den gewinnbringenden Markennamen
Voodoo nicht so schnell vernachlässigen
mochte.

Doch
was steckte hinter dem Namen VSA-100?
Laut Aussagen des Herstellers
natürlich eine ganze Menge. Immerhin ging
im letzten Frühjahr mit dem neuen Grafikchip
eine komplett neue Grafikkartenserie an
den Start. Laut den Infos, die auf der
Comdex herauskamen, lassen sich theoretische
Füllraten von bis zu 1,4 Gpixeln/s erzielen.
Ausserdem lassen sich bis zu 128 MB RAM
auf dem VSA-100 adressieren. Von der Möglichkeit,
durch eine speziell erweitertes SLI-Verfahren,
32 Grafikchips parallel laufen zu lassen,
ganz zu schweigen. 3dfx schaffte mit diesen
Features sicherlich einen gewissen quantitativen
Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, aber
die qualitative Seite kam, wie schon beim
Voodoo3, etwas zu kurz.
Ingesamt wurde von 3dfx
eine Produktfamilie mit vier aufeinander
aufbauenden Grafikkarten vorgestellt.
Die Voodoo4-4500 PCI und AGP, die Voodoo5-5000
PCI, die Voodoo5-5500 AGP und das Highend-Modell
Voodoo5-6000 mit satten 128 MB RAM. Von
diesen angekündigten Modellen erblickten
allerdings nur die Voodoo4-4500 und die
Voodoo5-5500 die Händlerregale. Die Voodoo5-6000
kam gar nicht erst auf den Markt, da 3dfx
von Nvidia geschluckt wurde. (Mahlzeit)
|
Voodoo4
4500
|

Voodoo5
5500
|
| Technische
Daten |
| Voodoo
4 4500 AGP |
Memory:
|
32MB
|
| und
PCI |
Datendurchsatz:
|
337-367
Megapixel/s |
|
Farbtiefe: |
32-bit |
| Voodoo
5 5500 AGP |
Memory: |
64MB |
|
Datendurchsatz:
|
667-733
Megapixel/s |
|
Farbtiefe: |
32-bit
|
|
Besonderheiten: |
T-Buffer
und Digital Cinematic Effects |
3dfx.com
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